Elektronische Kontoauszug - Userexit -

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Elektronische Kontoauszug - Userexit -

Beitrag von Aslan Cemal ( / / 0 / 3 ) »
Hallo,

ich bin dabei bei uns den elektronischen Kontoauszug zu realisieren. Die Daten bekommen wir im MT940-Format und die Bank liefert ein GVC, was bei uns in Abhängigkeit von dem verwendungszweck verschieden gebucht wird. D.h. aus einem GVC wird in Abhängigkeit von dem Verwendungszweck drei verschiedene Buchungsregel. Ist es richtig, daß es nur über Usere-Exit realisierbar ist. Wenn ja, wie gehe ich vor. Ich würde es sehr toll finden, wenn einer mir ein Codingbeispiel zukommen läßt.

Danke im Voraus

Aslan

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Beitrag von Steff (Site Admin / 386 / 0 / 1 ) »
Hallo Aslan,

Du kannst pro externem Vorgang (bzw. GVC) nur eine Buchungsregel (pro Vorzeichen) hinterlegen, d.h. maximal 2 Buchungsregeln pro GVC (je nachdem ob Zahlungseingang oder -ausgang).

Das bedeutet, dass Du auf jeden Fall den UserExit implementieren musst, denn dort muß zunächst der Verwendungszweck ausgewertet werden und dann in Abhängigkeit davon ein GVC (oder auch direkt eine Buchungsregel) zugeordnet werden.

Implementiert werden muss dann der exit (exit_rfebbu10_001):
In der Schnittstelle wird folgendes übergeben:

Importing-Parameter:
I_FEBEP (Kontoauszugsposten)
I_FEBKO (Kontoauszugskopf)
Diese Parameter können im Exit ausgewertet werden.

Exporting-Parameter:
E_FEBEP
E_FEBKO
Diese Parameter sollten die veränderten Werte enthalten.

Tables-Parameter:
T_FEBCL (Clearing-Informationen)
T_FEBRE (Verwendungszweck)
Diese Parameter können im Exit ausgewertet werden.

Wenn Du also in Abhängigkeit des Verwendungszwecks eine Auswertung machen möchtest, mußt Du einen Loop über die Tabelle FEBRE machen.

Also z.B.:

Code: Alles auswählen.

loop at t_febre in ls_febre where kukey = I_FEBEP-kukey.
 if ls_febre-VWEZW cp '*suchstring*'.
    I_FEBEP-VORGC= '078'. <- Neuer GVC
    I_FEBEP-VGINT = '0007'. <-Neue Buchungsregel
 elseif ls_febre-vwezw cp 'anderersuchstring*'.
* Zuordnung neue Buchungsregel
 elseif ...
* Zuordnung neue Buchungsregel
 endif.
 
endloop.
Die beiden Anweisungen
I_FEBEP-VORGC= '078'. <- Neuer GVC
I_FEBEP-VGINT = '0007'. <-Neue Buchungsregel
schliessen sich gegenseitig aus.
Also entweder eine neue Buchungregel zuordnen oder einen anderen GVC!
So in etwa müßte es aussehen.

Gruß,
Steff

Vielen Dank für die schnelle Antwort

Beitrag von Aslan Cemal ( / / 0 / 3 ) »
Hi Steff,

herzlichen Dank für die schnelle Antwort. Damit konnte ich echt etwas anfangen.

Grüße

Aslan

Beitrag von Blueshape (Specialist / 346 / 0 / 0 ) »
Hallo,

ich bin noch sehr neu auf diesem Gebiet.

Was ist denn KUKEY ? Schlüssel des Kontoauszugsposten ?
Woher weiß ich, welche User Exits es für dieses Thema gibt ?
Wo finde ich da eine Übersicht ?
Wo finde ich dann überhaupt den User-Exit, so dass ich da dann implementieren kann ?
Oder ist ein User-Exit eine Stelle im Programm, die mit einem
speziellen Namen gekennzeichnet ist (Name des User-Exits) und
ich muss ein Programm anlegen bzw. das Programm mit dem User-Exit Namen bearbeiten ?
Kann mich da jemand bitte aufklären ?
Ich muss demnächst nämlich das Einlesen der elektr. Kontoauszüge implementieren,
aber ich habe gar keine Vorstellung, wo ich da anfangen soll ?

Jedenfalls habe ich ähnlichen Sachverhalt wie Aslan.
Vielleicht kan mir ja jemand helfen :?
Besten Dank und beste Grüße,
Blueshape
Ich bin für alles offen, solange es anderen nicht ernsthaft schadet.

Beitrag von Gast ( / / 0 / 3 ) »
Der Kukey ist der interne Schlüssel des Kontoauszugs. Den benötigt man selten, meist dann, wenn man Zusatzfunktionalität entwickeln möchte.
Der User-Exit in diesem Bereich ist die Erweiterung FEB00001 und die findet man über die Transaktion CMOD (damit lässt sich ein entsprechendes Projekt für den User-Exit anlegen).
Das ist der einzig relevante User-Exit in diesem Bereich, d.h. wenn es etwas zu ändern od. zu erweitern gibt, dann nimmt man diesen Exit!
Die Implementierung ist über die CMOD recht einfach. Projekt anlegen, Erweiterung zuordnen, Doppelklick auf die Erweiterung und man gelangt ins entsprechende Coding. Dort muss der Z-Include angelegt werden und dann kann man mit der Programmierung auch schon loslegen.

Wieso musst Du das Einlesen des Kontoauszugs implementieren? Das Einlesen passiert automatisch (Transaktion FF.5). Man gibt dort an um welches Format es sich handelt und wo die Files (Kontoauszugsdateien) abgelegt sind. Den Rest macht das Kontoauszugsprogramm.

Den Exit muss man nur dann nutzen, wenn es spezielle Anforderungen gibt, die man im Standard nicht abdecken kann. Ich würde vorschlagen, die Dokumentation zum el. Kontoauszug lesen, den Kontoauszug vom Customizing her entsprechend einrichten. Wenn dann noch spezielle Anforderungen bestehen bzw. wenn Du dann noch Fragen/Probleme hast, kannst Du hier gerne posten. Wenn möglich, werde ich Dir Deine Fragen beantworten.

Beitrag von Blueshape (Specialist / 346 / 0 / 0 ) »
Hallo,

erstmal vielen, vielen Dank für die Hilfe.
Jedoch komme ich damit nicht klar.
Ein Projekt mit der Erweiterung FEB00001 ist schon angelegt worden.
Wenn ich mir die Erweiterungen anzeigen lasse, sehe ich auch den Eintrag FEB0001, aber wenn ich einen Doppelklick darauf mache, komme ich leider nicht ins Coding. Es passiert leider gar nichts.
Wie komme ich ins Coding von dieser Erweiterung.

Wenn ich mir die Komponenten zu diesem Projekt ansehe, dann steht da auch noch was von Funktionsexit EXIT_RFEBBU10_001.
In welchem Zusammenhang steht das zu dem angelegten Projekt.

Es geht bei mir darum, dass ich an Hand des Verwendungszwecks herausfinden möchte welchen GVC ich dieser Buchung gebe.

Ich hoffe, Du kannst mir helfen.
Blueshape
Ich bin für alles offen, solange es anderen nicht ernsthaft schadet.

Beitrag von Blueshape (Specialist / 346 / 0 / 0 ) »
Ich bin mal in das Teil, ich glaube es ist ein Funktionsbaustein, EXIT_RFEBBU10_001 gegangen.
Da finde ich Coding: (unter anderem einen INCLUDE.
Hätte ich da an diese Stelle meinen INCLUDE hinplazieren müssen ?
Also hat da wohl schon jemand aus der Firma mal einen INCLUDE hinterlassen ?

FUNCTION EXIT_RFEBBU10_001.
*"----------------------------------------------------------------------
*"*"Lokale Schnittstelle:
*" IMPORTING
*" VALUE(I_FEBEP) LIKE FEBEP STRUCTURE FEBEP
*" VALUE(I_FEBKO) LIKE FEBKO STRUCTURE FEBKO
*" VALUE(I_TESTRUN) TYPE XFLAG
*" EXPORTING
*" VALUE(E_FEBEP) LIKE FEBEP STRUCTURE FEBEP
*" VALUE(E_FEBKO) LIKE FEBKO STRUCTURE FEBKO
*" VALUE(E_MSGTEXT) LIKE FEBMKA-MESSG
*" VALUE(E_MSGTYP) LIKE FEBMKA-MSTYP
*" VALUE(E_UPDATE) LIKE FEBMKA-MSTYP
*" TABLES
*" T_FEBCL STRUCTURE FEBCL
*" T_FEBRE STRUCTURE FEBRE
*"----------------------------------------------------------------------

INCLUDE ZXF01U01.

ENDFUNCTION.

Wozu gibt es diese Erweiterung ?
Würde nicht dieser EXIT_RFEBBU10_001 reichen ?

Gruß
Blueshape
Ich bin für alles offen, solange es anderen nicht ernsthaft schadet.

Beitrag von Blueshape (Specialist / 346 / 0 / 0 ) »
Hallo nochmal,

irgendwie raff ich hier gar nichts.
Der Code von dem Funktionsbaustein ist als Kommentartext gekennzeichnet.
Wird er also nicht benutzt ?
Wenn ich auf bearbeiten klícke, kommt die Meldung, dass ich die Berechtigung S_DELEVOP benötige.

Wenn ich in den INCLUDE reingehe, kann ich zwar bearbeiten,
aber ich verstehe nicht den Zusammenhang zu diesem Funktionsbaustein, in dessen Bereich die INCLUDE -Anweisung ist.
Wie verwende ich diesen Funktionsbaustein ?
Was mache ich damit ?
Wann und wo geht in den Funktionsbaustein was rein und wann kommt da was raus ?

SOS - Bitte um Hilfe
Blueshape
Ich bin für alles offen, solange es anderen nicht ernsthaft schadet.

Beitrag von Gast ( / / 0 / 3 ) »
Servus!

Wenn Du in die CMOD gehst, dann das Projekt auswählst und auf 'ändern' gehst, gelangst Du zunächst in die Projektdetails. Dort siehst Du den Button Zuordnung Erweiterung. Da klickst Du drauf, dann solltest Du auf die dem Projekt zugeordneten Erweiterungen kommen und da muss der Eintrag 'FEB00001' enthalten sein. Von dort aus klickst Du auf den Button 'Erweiterung'.

Nun solltest Du in einen Screen gelangen, wo Du den Eintrag für den betreffenden Exit findest, d.h.:

EXIT_RFEBBU10_001

Auf diesen Eintrag machst Du einen Doppelklick, damit gelangst Du in die entsprechende Customer Function. Hier siehst Du den Funktionsbaustein, der vom Kontoauszug aufgerufen wird und die Schnittstellendaten, die übergeben werden.

Innerhalb des Fubas findest Du folgenden Eintrag:

Code: Alles auswählen.

  INCLUDE ZXF01U01.
Auf diesen Include machst Du einen Doppelklick. Wenn es so sein sollte, dass bereits jemand diesen Include angelegt hat, springst Du direkt dorthin (in evtl. bestehendes Coding). Falls dem nicht so sein sollte, kommt eine Abfrage, ob Du diesen Include nun anlegen willst. Wenn Du das bejahst, wird der Include angelegt, Du springst dorthin und kannst in diesem Include das eigene Coding für den User-Exit hinterlegen. Dabei kommt es natürlich darauf an, welche Anforderungen es gibt und was genau gemacht werden soll. Jedenfalls hast Du beispielsweise die Struktur I_FEBKO auf die Du in Deinem Coding zugreifen kannst, welche die Kopfdaten des Kontoauszugs beinhaltet (entspricht einem Eintrag in der auszug.txt beim multicash-Format). In der I_FEBEP ist der derzeit aktuell enthaltene Einzeplosten drin. Der Verwendungszweck findest Du in der T_FEBRE.

Veränderte Informationen übergibst du in die E_FEBKO bzw. E_FEBEP. Daher empfiehlt es sich, zu Beginn die Importstruktur in die Exportstruktur zu moven und dann nur noch diese zu ändern, also:

Code: Alles auswählen.

E_FEBKO = I_FEBKO.
E_FEBEP = I_FEBEP.
Wenn Du Dein Coding soweit fertig hast, aktivierst Du Dein Projekt (zurücknavigieren und Projekt in CMOD aktivieren). Damit ist der User-Exit aktiviert und das Coding sollte durchlaufen werden, wenn ein Kontoauszug eingelesen und verarbeitet wird.

Beitrag von Blueshape (Specialist / 346 / 0 / 0 ) »
Super vielen Dank für die Info.
Jetzt habe ich von dem Exit eine klarere Vorstellung.
Klasse!

Ich habe noch einige Verständnisfragen zum elektr. Kontoauszug.

1.
Woher weiß das System von welchem Debitor die Zahlung war ?
Ich habe einen GVC, durch das System die Buchungsregel findet
Dann habe ich ein Kontensymbol, dem ich Konten zuordne,
aber irgendwie kriege ich den Bogen nicht zum Debitor oder
Kreditor oder Sachkonto.
Ich spreche von der Maskierung der Konten (z.B. ++++++++++).
Da frage ich mich, wie kommt das System auf das Konto ?

2.
Wozu benötige Kontensymbole ? Ich verstehe es nicht ;-(

Habe ich folgendes richtig verstanden?:

1. Über den GVC kommt das System auf die Buchungsregel
2. Über die Buchungsregel, weiß das System wie gebucht werden soll
3. In der Buchungsregel sind anstelle der zu bebuchenden Konten
Kontensymbole hinterlegt ?
4. Das System findet über die Kontensymbole die zubebuchenden Konten ?

Aber nun mein Problem:
Bei der Zuordnung der Konten zu den Kontensymbolen,
sind hier gar keine richtigen Konten hinterlegt, sondern nur maskierte (z.B. ++++++++++)
Verstehe nicht, wie das System nun weiß, welches Konto zu bebuchen ist.

Bitte um dringende Hilfe! ;-)
Vielen Dank im voraus
Ich bin für alles offen, solange es anderen nicht ernsthaft schadet.

Beitrag von Gast ( / / 0 / 3 ) »
Servus.

ad 1)
Das ist ganz einfach zu erklären: Reine Zauberei. Du weisst schon, Zauberstab und so ;-)

Nein, ernsthaft: Das System weiss zunächst nicht, von wem die Zahlung ist. Dazu muss es den Verwendungszweck durchsuchen und parsen und diese Informationen werden dann verwendet um offene Posten zu finden.
Damit kann man dann die Zahlung zuordnen. Deshalb muss man im Customizing die Interpretationsalgorithmen einstellen, d.h. das System versucht einen offenen Posten anhand der Beleg- oder Referenzbelegnummer zu finden. Wenn im Debitorenstammsatz die Bankverbindung hinterlegt ist, kann das System auch darüber zumindest den Debitor finden und damit die Zahlung zuordnen.

Die Maskierung ist eine Hilfe, um nicht für jede Bank die Buchungen einstellen zu müssen, sondern bspw. für mehrere Banken die korrekten Konten finden zu können (funktioniert auch über die Stammdaten und die Kontoauszugsinformationen die von der Bank gesendet werden).

ad 2)
Kontensymbole siehe vorherigen Absatz. Dadurch erspart man sich enormen Customizingaufwand. Kontoauszüge von mehreren Banken können dadurch in gleicher Weise bearbeitet werden.

1.) Korrekt.
2.) Korrket.
3.) Schon wieder korrekt :-)
4.) Immer noch korrekt. Zusatz: Und über die Bankverbindung und Informationen in der betreffenden Kontoauszugsdatei.

Dein Problem verstehe ich nicht so ganz. Das System bekommt von aussen den Kontoauszug mit. Da steht die Bankverbindung drin. Im Customizing hast Du Eurer betreffenden Bankverbindung ein Vorgangsschema zugeordnet. Wenn nun ++++++++ drinsteht, heisst dass das der Kontoauszug zu dieser Bankverbindung das Sachkonto bebuchen soll (z.B. 113100). Wenn man nun Zwischenkonten bebuchen möchte kann man sagen +++++++9, d.h. gehe vom gefundenen Bank-Sachkonto aus und ersetze die letze 0 durch eine 9. Das ist dann das Zwischenkonto (in dem Beispiel 113109).

Beitrag von Gast ( / / 0 / 3 ) »
Hallo mal wieder,

erstmal vielen Dank für Deine Hilfe. Echt super.
Allerdings bin ich noch nicht viel weiter gekommen.

Als Kontensymbole habe ich z.B. BANK und DEBI.
Bei der Zuordnung von Konten zu Kontensymbolen steht z.B.:

Kto.symbol Kont.mod. Währung Sachkto
BANK + + ++++++++++
DEBI + + ++++++++++

Ich frage mich, wie soll das System erkennen, um welche Konten es sich handelt,
wenn in den Buchungsregeln nur die Kontensymbole angegeben sind ???
Ich verstehe es irgendwie nicht.

Selbst wenn das System erkennen würde, wie das zu bebuchende Bankkonto heisst,
woher soll das System wissen, dass bei der Buchungsregel an die Stelle des Kontensymbols BANK
die Kontonummer unserer Hausbank kommt ?
Und dass an die Stelle von DEBI die Kontonummer des Debitoren kommt.
Und die Kontennummer des Debitoren, muss das System ja auch erstmal finden können.

Oder weiß das System automatisch, dass an der Stelle auf jeden Fall ein Bank-Konto
bzw. Debitoren-Konto hinkommt ?

Woher will das System wissen, dass mit der gefundenen Buchungsregel "diese" Buchung erfolgen soll ?
Ich meine, die Kontensymbole BANK und DEBI könnten ja auch nicht so sprechend sein,
somit kann das System ja nicht anhand der Namensgebung erkennen, dass es sich um einen Debitor
bzw. Bank handelt.
Da steht ja nur 'ne Regel, ich meine, das Sytem könnte ja auch an die Stelle des Kontensymbols BANK
das Konto für den Debitor einfügen, was ja dann völlig falsch wäre !?

Ich verstehe es irgendwie nicht ! ;-(

Solange ich das Prinzip des elektr. Kontoauszugs nicht verstanden habe, werde ich auch nicht
an das eigentliche Problem hier im Unternehmen gehen.

Ich bitte um weitere Hilfe/Aufklärung -
Blueshape :shock:

P.S.:
Wie ist eigentlich der Aufbau der Umsatz.txt.
ich sehe da zwar da Daten. Jede Zeile für einen Posten, aber es muss ja ein bestimmtes Format haben.
Z.B., dass an der so-und-so-vielten Stelle der GVC steht.

Beitrag von Blueshape (Specialist / 346 / 0 / 0 ) »
Der obere Beitrag war natürlich von mir, nicht von GAST
Ich bin für alles offen, solange es anderen nicht ernsthaft schadet.

Beitrag von Gast ( / / 0 / 3 ) »
Blueshape hat geschrieben: Ich frage mich, wie soll das System erkennen, um welche Konten es sich handelt,
wenn in den Buchungsregeln nur die Kontensymbole angegeben sind ???
Ich verstehe es irgendwie nicht.

Selbst wenn das System erkennen würde, wie das zu bebuchende Bankkonto heisst,
woher soll das System wissen, dass bei der Buchungsregel an die Stelle des Kontensymbols BANK
die Kontonummer unserer Hausbank kommt ?
Und dass an die Stelle von DEBI die Kontonummer des Debitoren kommt.
Und die Kontennummer des Debitoren, muss das System ja auch erstmal finden können.

Oder weiß das System automatisch, dass an der Stelle auf jeden Fall ein Bank-Konto
bzw. Debitoren-Konto hinkommt ?

Woher will das System wissen, dass mit der gefundenen Buchungsregel "diese" Buchung erfolgen soll ?
Ich meine, die Kontensymbole BANK und DEBI könnten ja auch nicht so sprechend sein,
somit kann das System ja nicht anhand der Namensgebung erkennen, dass es sich um einen Debitor
bzw. Bank handelt.
Da steht ja nur 'ne Regel, ich meine, das Sytem könnte ja auch an die Stelle des Kontensymbols BANK
das Konto für den Debitor einfügen, was ja dann völlig falsch wäre !?

Ich verstehe es irgendwie nicht ! ;-(

Solange ich das Prinzip des elektr. Kontoauszugs nicht verstanden habe, werde ich auch nicht
an das eigentliche Problem hier im Unternehmen gehen.

Ich bitte um weitere Hilfe/Aufklärung -
Blueshape :shock:

P.S.:
Wie ist eigentlich der Aufbau der Umsatz.txt.
ich sehe da zwar da Daten. Jede Zeile für einen Posten, aber es muss ja ein bestimmtes Format haben.
Z.B., dass an der so-und-so-vielten Stelle der GVC steht.
Das Prinzip ist anfänglich etwas schwer zu verstehen (weil ungewohnt), aber im Grunde recht simpel.
Im Kontoauszug steht die Bankverbindung von Eurer Bank. Über diese Bankverbindung findet das System das dieser Bank zugeordnete Sachkonto, z.B. 113100. Das ist quasi der Ausgangspunkt, um weitere Konten zu finden wie beispielsweise ein Zwischenkonto.
Wenn man im System einstellt BANK +++++++++++, dann heisst das nichts anderes als: Buche auf das Sachkonto, dass Du über die Bankverbindung gefunden hast.
Wenn man ein anderes Kontensymbol nutzt, z.B. Geldeingang, dann ist dieses Konto bspw. das Sachkonto 113109, also gehe ich her und maskiere wie folgt +++++++++9. Damit geht das System vom gefundenen Banken-Sachkonto aus und ersetzt die letzte Stelle durch eine 9.

Für die Debitoren und Kreditoren legt man i.d.R. keine Kontensymbole an, denn diese Konten werden wie erwähnt über Beleg und/oder Referenzbelegnummer im FI gefunden. Wenn ich bspw. eine Rechnung aus dem SD an einen Kunden schicke, dann kann ich ein Überweisungsformular mitschicken, wo im Verwendungszweck eine Referenzbelegnummer steht (auch im SD-Beleg). Wenn dann eine Überleitung vom SD ins FI erfolgt, wird diese Referenzbelegnummer übergeben (XBLNR). Wenn dann der Kontoauszug kommt, kann man in bestimmten Intervallgrenzen (bei der FF.5 anzugeben) suchen lassen. Der Kontoauszug analysiert dann entsprechend den Verwendungszweck und sucht mit den gefundenen Nummern nach offenen Posten im FI. Darüber wird dann auch eindeutig das Konto bzw. der offene Posten gefunden und ausgeglichen.
Die Verbuchung auf Personenkonten erfolgt im FI i.d.R. im Buchungsbereich 2. Da gibt man bei der entsprechenden Buchungsregel nichts an, da die Findung wie oben beschrieben verläuft.

Ach ja, eine Formatbeschreibung zu Multicash findest Du im Hinweis 36833.

Beitrag von Blueshape (Specialist / 346 / 0 / 0 ) »
Vielen, vielen Dank.
Jetzt wird das Prinzip klarer.

Wo und wie finde ich einen Hinweis, dessen Nummer ich kenne ?
Z.B. Hinweis 36833

Besten Dank an alle, die mir geholfen haben.
Ich werde sicherlich noch einige Fragen haben.
Blueshape
Ich bin für alles offen, solange es anderen nicht ernsthaft schadet.

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